Verein ist gegründet

Vereinsgründung im Juni 2018

Am 26. Juni 2018 ist aus der AG Stadtentwicklumng ein Verein geworden. Er führt den vorläufigen Namen „Stadtentwicklung Blankenburg“. Nach der Eintragung in das Vereinsregister lautete der Vereinsname: „Bürgerverein Stadtentwicklung Berlin-Blankenburg e. V.“

Von den 9 Gründungsmitgliedern ist zunächst die Satzung einstimmig angenommen und anschließend sind einzeln, in offener Wahl die Vorstandsmitglieder gewählt worden:

Vorsitzender: Martin Runge

Stellvertretender Vorsitzender: Hartmut Breier

Schatzmeister: Marco Engelmann

Die weiteren Gründungsmitglieder sind (in alphabetischer Reihenfolge): Axel Bielefeldt, Holger Greffin, Hagen Kühne, Ines Landgraf,  Peter Müller und Ralf Savilla.

Im Verlauf der Gründungsversammlung sind auch erste Festlegungen zur Beitragshöhe getroffen worden. Vereinsmitglieder unter 18 Jahre sind von der Zahlung des Beitrags befreit. Der Beitrag beträgt monatlich 2 Euro und die Aufnahmegebühr 10 Euro.

Die notwendigen rechtlichen Schritte (Eintragung ins Vereinsregister, Eröffnung eines Vereinskontos) werden vom Schatzmeister Herrn Engelmann eingeleitet.

Die Geschäftsadresse des Vereins lautet:

Bürgerverein Stadtentwicklung Berlin-Blankenburg i. G., Gernroder Str. 12, 13129 Berlin.

Die E-Mail-Adresse des Vereins:

kontakt@stadtentwicklung-blankenburg.berlin

Die Web-Seite des Vereins:

https://stadtentwicklung-blankenburg.berlin

AG wird zum Verein

Die AG Stadtentwicklung Blankenburg hat sich seit nahezu zwei Jahren kontinuierlich getroffen, strukturiert an verschiedenen Stellungnahmen zum Bauvorhaben Blankenburger Süden gearbeitet und sich bei mehreren  Bürgerwerkstätten eingebracht. Zukünftig wollen wir in einer etwas verbindlicheren Form weiter zusammenarbeiten. Wir beabsichtigen demnächst einen Verein zu gründen.

Ziel soll es sein, das bürgerschaftliche Engagement in Blankenburg zu unterstützen. Insbesondere bei

  • der Verbesserung der Lebensqualität in unserem Ortsteil in verkehrlicher, kultureller und sozialer Hinsicht,
  • der Mitarbeit an einer nachhaltigen, inklusiven Stadtentwicklung unter Beachtung der Generationengerechtigkeit,
  • dem Naturschutz und der Landschaftspflege im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes und der Naturschutzgesetze der Länder,
  • der Förderung des friedlichen Zusammenlebens aller Menschen in Blankenburg sowie des respektvollen Umgangs mit Unterschiedlichkeit von  Herkunft, Einkommen und Religion.

Dies wollen wir durch das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder erreichen, aber auch indem wir Bürger unseres Ortsteils anregen, sich an themenbezogenen Arbeitsgruppen zu beteiligen.

Wir wollen relevante Informationen beschaffen und sie in Veranstaltungen, bei Aktionen oder mit Hilfe digitaler Medien verbreiten, mit dem Ziel die Entwicklung unseres Ortsteils voranzubringen.

Dabei werden wir mit anderen Bürgerinitiativen, Vereinen oder Netzwerken zusammenarbeiten.

Der Verein wird parteipolitisch unabhängig sein. Er wird Angehörige unterschiedlicher Kulturen und Religionen gleich behandeln, weil er den Grundsatz der Gleichheit sowie der weltanschaulichen und religiösen Toleranz vertritt.

Mitglied im Verein kann jeder Mensch werden, der das 16. Lebensjahr vollendet hat. Die Mitgliedschaft ist beitragspflichtig (der Jahresbeitrag wird erst nach der Gründung festgelegt). Ein formloser Antrag per E-Mail an:

kontakt@stadtentwicklung-blankenburg.berlin

reicht aus. Sie sind schon jetzt herzlich eingeladen Vereinsmitglied zu werden. Unseren Satzungsentwurf schicken wir ihnen gern zu.

Axel Bielefeldt (noch AG Stadtentwicklung Blankenburg), am 9. Juni 2018

Bebauung an der Triftstraße

Bericht zur Ausschusssitzung

Zu den für Blankenburg wichtigen Tagesordnungspunkten die folgende Zusammenfassung:

Zu 3) Der Bebauungsplan XVIII 31B wurde gerade vom Bezirksamt beschlossen. Er wurde notwendig, da es einen Bauantrag für ein Grundstück in der Gartenstraße gibt, der den Ausbau der Gartenstraße beeinträchtigen würde. Mit diesem B-Plan soll die Gartenstraße bis zum Sportplatz auf eine Breite von 10,5 m (davon 5,50 m für die Fahrbahn) ausgebaut werden. Dieser B-Plan vereinigt auch Teile der B-Pläne XV und XVI. Auf Nachfrage wurde bestätigt, dass zum Ausbau noch Flächen angekauft werden müssen.

Zu 2) Der Eigentümer stellte sich dem Ausschuss vor (er hat das Grundstück vor einem Jahr erworben) und gab dann seinem Architekten das Wort. Gemäß dessen Ausführungen soll das zwischenzeitlich gewachsene Birkenwäldchen bestehen bleiben. Auch einzelne größere Bäume auf dem Areal bleiben stehen. Eine umfangreiche Durchwegung und in der Mitte der Fläche ein Spielplatz mit Aufenthaltscharakter sind vorgesehen. Ein Rad- und Fußgängerweg ist in Verlängerung der Rhönstraße geplant. Es sollen Bauten im mittleren Preissegment mit einer GFZ von 0,34 bis 0,54 errichtetet werden (im Durchschnitt 2 -stöckig mit Staffelaufbau(?)). Die Anrainerstraßen der Bebauungsfläche (Triftstraße und Lautentaler Straße) werden durch den Investor ausgebaut. Auf meine Nachfrage zum ein- und abfließenden zusätzlichen Straßenverkehr wurde auf ein Verkehrsgutachten zum ursprünglichen Bebauungsplan, der von mindestens 300 WE ausging, verwiesen. In diesem Gutachten wurde festgestellt, dass das vorhandene Straßennetz das Mehraufkommen auffangen könne. Dann würde das zusätzliche Verkehrsaufkommen von den mit dem jetzigen B-Plan zu errichtenden 117 WE erst recht aufgenommen werden können. Es wird von einem Motorisierungsgrad von 1/WE ausgegangen (in der Umgebung ist aktuell ein Motorisierungsgrad von 1,5/WE festgestellt) und der Ausweitung des Öffentlichen Nahverkehrs (Kiezbus). Der Baubeginn ist in ca. zwei Jahren geplant. Je nach Erarbeitungsstand des B-Plans könnten die bauvorbereitenden Maßnahmen auch schon vorher beginnen.

Zu 4) Den Fraktionen wurde im Vorfeld schon die Antwort einer Anfrage des Abgeordneten Herrn Förster (FDP, Abgeordnetenhaus, Drs. 18 / 11 905) zur Problematik versandt. Darauf aufbauend hat das BA eine Dokumentation zur Situation der einzelnen Anlagen erstellt und sie heute den Fraktionen übergeben (nicht öffentlich). Vertiefend soll im Januar 2018 darüber im Ausschuss erneut gesprochen werden. Zusammenfassend wurde aber schon heute geäußert, dass nur 4 bis 7 Anlagen durch B-Pläne künftig zu sichern seien. Bei allen anderen Anlagen sei eine planungsrechtliche Sicherung nicht nötig. Schon in Vorbereitung für eine planungsrechtliche Sicherung sind die Anlagen: Hoffnung, Zimbelstraße; Gartenbau Nordend; Graue Schule und Edelweiß.

Zu 6.1 und 6.2) Die zwei gleich lautenden Anträge beziehen sich auf ein landschaftsökologisches Gutachten zur Elisabeth-Aue. Danach gibt es dort eine Reihe von Tieren und Pflanzen, die auf „Roten Listen“ stehen. Die Mehrheit der BVV will aber zum jetzigen Zeitpunkt keinen Beschluss fassen, der eine künftige Bebauung des Areals vollständig ausschließt. Man schätzt ein, dass eine künftige Bebauung unwahrscheinlich sei. Im Koalitionsvertrag sei aber von der „Potentialfläche“ Elisabeth-Aue die Rede , die für die nächsten vier Jahre nicht bebaut werde. Für die Zeit danach bleibt es eine Potentialfläche. Es wurde eine Vertagung der Anträge auf Januar 2018 vorgeschlagen, um weitere inhaltliche Gespräche zur künftigen Entwicklung des Areals zu führen.